Das wohl bekannteste, zu den Bühnenklassikern weltweit gehörende, Theaterstück von Friedrich Schiller ist "Wilhelm Tell". Unsere Klasse, die 8a, hat dieses Stück im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen, bearbeitet und nachgespielt.

 

Doch bevor es dazu kam, fuhren wir nach Weimar, um den Dichter selbst etwas näher kennen zu lernen und zu erfahren, wie seine Werke entstanden. Dort besichtigten wir das Wohnhaus und erfuhren etwas über sein Leben und Schaffen. Dieser Projekttag war natürlich mit dem 250. Jahrestag Friedrich Schillers verbunden. In den nächsten Deutschstunden begannen wir das berühmteste Werk der Weimar-Zeit "Wilhelm Tell" zu lesen, was uns zwar Spaß machte, aber nicht ganz einfach war. Später bemühten wir uns das Stück in "unsere Sprache" zu umschreiben und zum Teil auch zu kürzen, denn wir wollten das Werk aufführen. Dazu arbeiteten wir in Gruppen zusammen. Nach der gelungenen Arbeit verteilten wir dei Rollen und sahen uns einen Film zu dem Stück an, sozusagen als Muster. In den Ferien musste bereits Text fleißig gelernt werden. Nach den Osterferien begannen wir endlich mit Proben, Malen von Bühnenbildern und Aufsuchen von Requisiten. Endlich war es soweit: Wir führten das Stück in der Aula des Friedrichgymnasiums Haus 2. auf. Dabei wurden wir von unserer Deutschlehrerin Fr. Arndt auf Kamera aufgenommen.

Das Resultat kann sich sehen und hören lassen, denken wir. In unserem Deutschprojekt "Wilhelm Tell" steckt jede Menge Arbeit, aber auch Spaß und wir werden Schiller und sein Werk bestimmt nicht so schnell vergessen.