Erstmals richtete sich die Studienfahrt der Elftklässler des Friedrichgymnasiums nach ihren gewählten Leistungsfächern. Also packten die jungen Naturwissenschaftler unseres Gymnasiums ihre Koffer und machten sich auf den Weg in die aufregende Universitätsstadt Göttingen.

 Endlich angekommen bezogen die Physiker und Chemiker freudig ihre Unterkunft, während sich den Biologen bei der Anreise ein Hindernis in den Weg stellte: Ihnen stand von nun an ein täglicher Marsch durch den Wald bevor. Am Nachmittag trafen sich alle in der Innenstadt, um bei einer gemeinsamen Stadtführung etwas über das historische Studentenleben und die Geschichte Göttingens zu erfahren. An den darauf folgenden Tagen durften alle im XLAB, einem Labor der Universität, etwas Studienluft schnuppern. Dabei gestaltete es sich für die Physiker äußerst interessant und auch ein wenig gefährlich: Sie hatten die einmalige Möglichkeit mit radioaktiven Materialien und Lasern zu experimentieren. Die Chemiker hingegen wissen nach der Exkursion, wie sie sich bei Kopfschmerzen zu helfen wissen, denn sie stellten ihren eigenen Aspirinwirkstoff her. Außerdem untersuchten sie die Wirkungsweisen der verschiedenen Brennstoffzellen. Ganz anders: Die Biologen. Sie versuchten sich in der Gentechnik, indem sie Darmbakterien zum Leuchten brachten und Obstfliegenmutationen untersuchten. Somit war die Woche in Göttingen sehr erfahrungsreich, da vor allem Experimente durchgeführt wurden, die an Schulen nicht realisierbar sind. Abends gingen die hungrigen Schüler dann auf kulinarische Erkundungstour und zeigten sich sogar dabei sehr experimentierfreudig. Schlussendlich sind alle Gymnasiasten wohlbehalten wieder in Altenburg angekommen. Glücklicherweise musste niemand im historischen Göttinger Studentengefängnis, dem Karzer, zurückbleiben.


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